Top 7 der besten Bilder des Jahres 2016 von National Geographic Nature

Der Fotowettbewerb des bekannten amerikanischen Magazins, National Geographic Nature, ist zu Ende und die Jury hat auch schon die teilnehmenden Gewinner ausgezeichnet. Wir stellen Ihnen auf dieser Seite einmal die sieben beeindruckendsten Gewinnfotos vor.

In diesem Jahr wurden Fotografen aus aller Welt dazu aufgerufen für den „2016 National Geographic Nature Photographer of the Year“ Wettbewerb ihre besten Bilder zu den Themenbereichen Landschaften, Umweltprobleme, Action und Tierportraits einzusenden. „Die vier Kategorien des diesjährigen Fotowettbewerbs gibt den Fotografen die einmalige Chance die Natur in ihrer ganzen Komplexität und Schönheit ablichten zu können“, sagte die Produzentin für National Geographic Travel und Manager des Fotowettbewerbs, Sarah Polger. „Wir erwarten mit Spannung aufregende und unglaublich beeindruckende Bilder“.

Auf die Gewinner des Fotowettbewerbs wartet unter anderem eine 10-tägige Reise für zwei Personen zu den Galapagos Inseln als Teil der National Geographic Expedition vor Ort, sowie eine Session mit den Chef-Fotografen des National Geographic Magazins.

Wem wuerden Sie den Preis verleihen? Sagen Sie uns Ihre Meinung im Kommentarbereich unten…

#7 Der Pagageientaucher

„Dieses Bild wurde im letzten Sommer auf den Skommer Island in Wales aufgenommen. Die Insel ist bekannt für ihre Flora und Fauna, und auch und im besonderen Maße für die größte Kolonie von Pagageientauchern in Großbritannien. Man sieht auf diesem Foto die Details des Atlantischen Pagageientauchers sehr deutlich, auch unter dem Regen. Trotz der Tatsache das Skommer Island bevölkert istm, zeigen diese gefiederten Freunde keine Scheu vor den Menschen. Alles an diesem einen Augenblick war perfekt – das Licht und der Regen“, so die Beschreibung des Bildes aus der Sicht des Fotografen.

Quelle: National Geographic

 

#6 Eislandschaft

Eine Möwe hat sich für dieses Bild wirklich in Szene gesetzt. Die Spiegelung und die Reflektionen der verschiedenen Eisformationen erinnern einen an eine Zauberlandschaft der Natur, und es sieht fast so aus als würde der gefiederte Wächter im  gewissen Sinne darauf aufpassen. Was auch so ist…Die Eismöwe, ein Bewohner der südpolaren Zone, der Arktis und anderen Polargebieten, überwintert zwar in den eisfreien Gebieten ihres Verbreitungsgebiets, kann aber auch gelegentlich ein Gast in gemäßigten Breiten sein. In diesem Fall scheint der Wächter lieber seine Zeit im Eis verbringen zu wollen… wer kann es ihm verdenken.

Quelle: National Geographic

#5 Schneckentempo…

„Beim Betrachten einer Ausstellung im Garfield Conservatory in Chicago fiel mir dieser merkwürdige kleine Begleiter auf einem Bromeliengewächs auf. Man muss manchmal eben langsamer sein um die kleinen Wunder direkt vor seinen Augen erkennen zu können“. Die kleine Schnecke hat sich auf der Blüte des Bromeliengewächs sicherlich wohl gefühlt. Bromelien sind im gewissen Sinne aus der Ordnung der Süßgraßarten und werden u.a. auch als Ananasgewächse bezeichnet. Nun, diese abgebildete Blüte ist keine Ananas; es gibt nämlich bis zu 62 verschiedene Gattungen dieser Pflanzen mit bis zu knapp über 3000 verschiedenen Arten.

Quelle: National Geographic

#4 Pazifischer Sturm

Eine wahrhaftig majestätisch schöne Kumulonimbus Wolke über dem pazifischen Ozean die der Fotograf vom Flugzeug aus in 37,000 Fuß Höhe auf dem Weg nach Südamerika ablichten konnte. Der Pazifik, Stiller Ozean (lat.: pacificus = friedlich) oder auch nur Großer Ozean, gehört zu den größten und gleichzeitig auch tiefsten Weltmeeren der Erde. Der Pazifik grenzt im Übrigen an alle andere Weltmeere an. Der erste Europäer der ihn sah oder sollte man sagen – hineinsegelte – war kein anderer als der Weltumsegler Ferdinand Magellan der ihn Ende November 1520 als „Stiller Ozean“ entdeckte und dementsprechend auch so benannte. Wie man aber im Bild erkennen kann ist es dort eher nicht so still; die pazifischen Stürme und Taifune sind besonders gefürchtet.

Quelle: National Geographic

 

#3 Ein Bad mit Schneeflocken

Ein weiterer Geselle der Fuchsfamilie der sich, laut Aussagen des Fotografen, ein Bad mit Schneeflocken gönnte. Aus biologischer Sicht gehören Füchse nicht einer systematischen Gruppe an sondern sind eine Art evolutionsbedingte Abspaltung vom Stamm der Hunde (Canidae). Vielleicht erklärt dies auch die Tatsache, dass Füchse in fast allen Gebieten der Erde sich in verschiedenen Lebensräumen so gut entwickeln und halten konnten. Generell sind Füchse scheu, aber sie werden mehr und mehr zu Problemen in urbanen Gegenden… weil gerade dort das Futter, insbesondere in Abfällen, einfacher zu bekommen ist als irgendwie Karnickel oder andere Tiere zu jagen.

Quelle: National Geographic

 

#2 Der Tanz im Regen

Füchse sind eigentlich auch relativ wasserscheu, aber diesem Burschen macht es wohl besonderen Spaß im Regen auch noch einen Tanz aufzuführen. „Bei einem Regenguss hatte ich meine Kamera bereit und schoss diesen Schnappschuss von Reinicke Fuchs als er eine Art Tanz aufführte“, so die Bemerkung des Fotografen. Füchse gehören, und das mag viele von Ihnen vielleicht ein wenig überraschen, zur Gattungsgruppe der Hundefamilie. Zu der auf der Erde am weitesten verbreiteten Fuchsart gehört der Rotfuchs, der auch in Deutschland beheimatet ist. Aus Kinderfabeln oder Märchen kennt man den Fuchs auch noch unter seinem Spitznahmen „Reinicke Fuchs“; und er ist auch Pate von diversen deutschen Vereinen…

Quelle: National Geographic

#1 Kolibri

Der Fotograf beschreibt seinen Schnappschuss wie folgt: „Ein Baby Kolibri verirrte sich irgendwie in das Innere meines Hauses. Er war ein bisschen verstört und ich ließ ihn aus diesem Grund auf meine Frontveranda hinaus damit er sich ein wenig erholen konnte. Während er auf das Abkühlen des von mir zur Verfügung gestellten Nektars wartete, machte ich ein paar Schnappschüsse von diesem kleinen putzigen Kerlchen“.  Kolibris, der Ursprung des Wortes kommt übrigens aus dem karibischen/ französischem, gehören zur Gattung der Segler und Baumsegler. Insgesamt gibt es auf der Welt schätzungsweise mehr als 100 verschiedene Gattungen mit knapp über 300 verschiedenen Arten.

Quelle: National Geographic