Die Top 7 Deutschen Fußballer die auch für andere Nationen spielen könnten

Die DFB-Auswahl, oder wie es jetzt einfach heißt – Die Mannschaft – kann nicht nur auf eine besonders lange sondern gleichzeitig auch auf seine sehr erfolgreiche Geschichte zurückblicken. Der Deutsche Fußball Bund besteht schon seit mehr als 100 Jahren und seit dem ersten WM Titel im Jahr 1954 in der Schweiz konnten die Deutschen Kicker auch jeweils weitere drei EM und WM Titel holen. Nach dem Ende des 2. Weltkriegs gab es dann auch zwei deutsche Nationalmannschaften – die der DDR und der BRD; seit der Wiedervereinigung im Jahr 1990 wieder eine Gesamtdeutsche Auswahl der Spitzenklasse. In der über 100-jährigen Geschichte des deutschen Fußballs trugen unter anderem Spieler wie Franz Beckenbauer, Lothar Matthäus, Karl-Heinz Rummenigge, Gerd Müller, Sepp Maier und Philipp Lahm das Trikot der Nationalmannschaft. Auf dieser Seite haben wir Ihnen einmal die Top-7 der DFB Spieler vorgestellt, die auch für andere Nationen deren Trikot hätten tragen können.

7. İlkay Gündoğan (Türkei)

Geboren wurde Gündoğan als Sohn türkischer Eltern in Gelsenkirchen und spielte zum ersten Mal in der U-17 Auswahl des DFB im Jahr 2008. Seit seinem Debüt in der DFB Auswahl im Jahr 2012 gegen Belgien bei einem EM Qualifikationsspiel stand der 24-jährige Mittelfeldspieler schon 15-mal im Trikot „Der Mannschaft“ auf dem Platz. Im Jahr 2011 unterschrieb er einen Vertrag beim BVB und wechselte vom FC Nürnberg nach Dortmund. Während seiner Zeit in Dortmund konnte er mit dem BVB sowohl den DFB Pokal als auch die Meisterschaft gewinnen. Später wechselte er jedoch zu Manchester City und auch dort können sich seine Leistungen durchaus sehen lassen.

Foto: Sascha Steinbach/Bongarts/Getty Images

 

 

6. Piotr Trochowski (Polen)

Geboren und aufgewachsen in Polen bis zum 5. Lebensjahr stand Trochowski zum ersten Mal im Jahr 2006 in der DFB Auswahl auf dem Platz bei einem Freundschaftsspiel gegen Georgien. Sein zweiter Profiverein bei dem er spielte war der FC Bayern München mit insgesamt allerdings nur 13 Einsätzen. Im Januar 2005 wechselte er von der Isar an die Alster nach Hamburg zum HSV. Dort spielte er für über 6 Jahre, bevor er 2011 zum FC Sevilla transferierte. Dort spielte er drei Jahre lang im Trikot der Andalusier bevor sein Vertrag im Jahr 2014 aufgelöst wurde.

 

 

5. Mario Gómez (Spanien)

Mario Gómez hat sowohl die Deutsche als auch die Spanische Staatsbürgerschaft und zurzeit spielt „Super Mario“ wieder in der Bundesliga; für die VfL Wolfsburg. Seit seinem 14 Lebensjahr, zuerst in der Jugendauswahl des DFB, später bei der regulären DFB Auswahl, trägt Gómez schon das Trikot „Der Mannschaft“. Sein erster Einsatz in der DFB Truppe von Jogi Löw hatte er gegen die Schweiz im Jahr 2007. Mario Gómez nahm danach auch an der Fußball WM 2010 in Südafrika und 2014 in Brasilien, sowie an den Europameisterschaften im Jahr 2008, 2012 und 2016 teil. Bis zum aktuellen Zeitpunkt konnte er mehr als 240 Tore in seiner bisherigen Karriere erzielen!

 

 

4. Jérôme Boateng (Ghana)

Jérôme Boateng ist zurzeit noch aktiv als zentraler Mittelfeldspieler beim FC Bayern München und spielte insgesamt schon 56-mal für die DFB Auswahl. Wie sein Halbbruder, Kevin-Prince Boateng, hätte auch er eigentlich für die Auswahl von Ghana spielen können; sein Bruder spielte schon 15-mal im Trikot der „Schwarzen Sterne“. Beide Boateng Brüder kamen in Berlin zur Welt; die Mutter ist Deutsche, der Vater stammt aus Ghana. Seine erste Profikarriere begann Jérôme beim Hertha BSC Berlin und spielte eine Saison lang auch bei Manchester City, bevor er wieder nach Deutschland zum FC Bayern im Jahr 2011 wechselte. Seit seiner Zeit bei der U-17 DFB Auswahl stand und steht er immer noch als Deutscher Nationalspieler auf dem Platz.

 

 

3. Lukas Podolski (Polen)

Der Angreifer des türkischen Clubs Galatasaray Istanbul war gerade einmal 2-Jahre alt als er mit seiner Familie von Polen im Jahr 1987 in die BRD auswanderte. Er hätte als gebürtiger Pole auch für die polnische Nationalmannschaft spielen können, hat sich aber schlussendlich für das Trikot der DFB Auswahl (zum Glück!) entschieden. Podolski spielte in seiner bisherigen Karriere nie mehr als 3 Jahre für ein und denselben Club; seine Profikarriere begann beim FC Köln, wo er 85 den gegnerischen Kasten traf, danach wechselte er zu den Bayern und endete schließlich am Bosporus. In 126 Spielen schoss Podolski insgesamt 126 Tore und war auch maßgeblich am Gewinn der Fußball WM 2014 in Brasilien für die DFB Auswahl verantwortlich.

 

 

2. Mesut Özil (Türkei)

Obwohl Mesut Özil in der westdeutschen Stadt Gelsenkirchen als Sohn türkischer Einwanderer geboren wurde, hätte sich der kreative Mittelfeldspieler auch für die Nationalmannschaft der Türkei entscheiden können, wenn er es gewollt hätte. Im Jahr 2010 erhielt Özil den „Bambi-Preis“, der an Menschen vergeben wurde, die sich für eine vorbildliche Integration in die deutsche Gesellschaft starkgemacht haben. Der vielseitige Spielmacher begann seine Karriere beim Heimatclub Schalke bevor er nach einer erfolgreichen WM 2014 in Südafrika nach Werder Bremen und dann nach Real Madrid wechselte. Im Jahr 2013 bezahlte Arsenal eine Club-Rekord Transfersumme von £42,5 Millionen um Özil an die Themse zu holen!

 

 

1. Miroslav Klose (Polen)

Miroslav Klose ist der deutsche Torjäger schlechthin, der auch Gerd „Der Bomber“ Müller übertroffen hat. Geboren wurde er 1978 in Polen und siedelte mit seiner Familie im Jahr 1986 nach Deutschland über. Als gebürtiger Pole und mit nur dürftigen Deutschkenntnissen mauserte sich Miro Klose in den darauf folgenden Jahren zu einem der Top-Spieler der DFB Auswahl. Seine Karriere begann er beim FC Homburg und zu den weiteren Stationen seiner Profikarriere gehörten unter anderem Einsätze beim 1.FC Kaiserslautern, Werde Bremen und Bayern München. Im Trikot der DFB Auswahl traf Klose insgesamt 71 mal das gegnerische Tor, bevor er sich 2014 aus dem Kader verabschiedete und seine Profikarriere, zuletzt bei Lazio Rom, an den Nagel hängte.